Tage der Schulmusik / Heidelberger Frühling

(Bild: André Hinderlich)


Am kommenden Wochenende dürfen Philipp und ich wieder in spannende Sphären eintauchen:
Am 24.3. gehen wir im Rahmen der "Tage der Schulmusik" in Halle an der Saale mit Schülern und Schülerinnen sowie Musiklehrerinnen und Musiklehrern Fragen auf den Grund, die uns auch in unserer Arbeit beschäftigen: "Was ist eigentlich das Faszinierende an experimenteller Musik? Wie kann man diese Stücke proben um zu einem musikalisch befriedigenden Ergebnis zu gelangen? Wie hat sich unsere Musikgeschichte bis heute entwickelt und wo werden wir in 50 Jahren stehen? Und warum lässt sich mittelalterliche Musik so wunderbar mit neuester Musik im Konzert verbinden?"
Das und noch viel mehr werden wir gemeinsam in Halle diskutieren, bevor wir abends versuchen, diese Fragen im Konzert auch musikalisch zu beantworten.


Am 26.3. dürfen wir dann beim Festival "Heidelberger Frühling" gemeinsam mit Frau Dr. Crescendo (Monika Sigl-Radauer) auf eine musikalische Zeitreise gehen auf die uns hoffentlich sehr viele Kinder begleiten werden.

Studioeindrücke

Hier ein paar Eindrücke von unserer Aufnahmesession "TESSERAE" im Prokulusmuseum Naturns (Südtirol) mit Tonmeister Lukas Froschauer.
Alle Bilder von André Hinderlich (www.hinderlich-fotografie.com) - vielen Dank!

Arbeitsplatz mit phantastischer Akustik




... beim konzentrierten Abhören ...



... während Lukas eine wohlverdiente Pause genießt.



 Die fahrbare Heizung hat wesentlich zum Gelingen des Projeks beigetragen!




Fertig!



Tesserae

(Photo: Andrej Grilc)



In den Tagen bis Weihnachten bin ich nun ziemlich viel am Basteln, Üben und Arrangieren. Philipp und ich werden vom 20.-22. Dezember eine neue CD aufnehmen. Etwas kann vorab verraten werden: Unsere neue Platte beschäftigt sich ausschließlich mit der Musik des Mittelalters, die wir mit viel Interesse für das Ausloten verschiedener Klangfarben und deren Kombination in unserer interessanten Besetzung ausgewählt und für uns spielbar gemacht haben. Das Projekt trägt den Namen "Tesserae", eine Bezeichnung für viele kleine Mosaiksteinchen. Dass wir unsere Aufnahme in Naturns (Südtirol) im Prokulusmuseum machen können, gibt dem Ganzen einen überaus passenden Rahmen. Die Prokuluskirche beheimatet immerhin einige der bedeutendsten Fresken aus dem 8. Jahrhundert ...
Weitere Informationen zur Aufnahme sowie zum Bestellen der CD gibt es Anfang 2017 dann auch hier auf diesem Blog.

Von Gestirnen und der Liebe



In der kommenden Woche ist es wieder soweit:
Wir führen unser Projekt "Gesamtaufführung Mönch von Salzburg" fort und sind in 3 Konzerten im Salzburger Land bzw. Oberösterreich zu hören.
Unterstützt werden wir dieses Mal von der zauberhaften Stimme Sabine Lutzenbergers. Die Augsburger Sängerin und renommierte Expertin auf dem Gebiet der mittelalterlichen Musik wird die kommenden Konzerte zu einem ganz besonderen Hörereignis machen. Außerdem hat sich die oberösterreichische Komponistin Tanja Brüggemann vom Mönch inspirieren lassen: Ihr Werk MON für mittelalterliche Instrumente wird in dieser Konzertreihe uraufgeführt. Wir laden herzlich zu folgenden Konzerten ein:

Donnerstag, 24.11. / 20.00 Uhr
Orff-Institut Salzburg
Gunild Keetman-Saal

Freitag, 25.11. / 20.00 Uhr
Pfarrkirche Strobl am Wolfgangssee

Sonntag 27.11. / 18.00 Uhr
Ödmühle Zell am Moos

Es singen und spielen:
Sabine Lutzenberger, Gesang
Judith Schreyer, Fidel
Anne-Suse Enßle, Blockflöten
Philipp Lamprecht, Drehleier, Glocken und Mittelalterpercussion


suru

... und wieder wird ein neues Werk für Blockflöten und Schlagzeug aus der Taufe gehoben - diesmal wird unser Duo durch eine Sopranistin verstärkt. Das Trio "suru" von Hannes Kerschbaumer für Sopran, Paetzold-Kontrabassblockflöte und Schlagzeug erklingt am 24.10.2016 um 19.30 Uhr im Künstlerhaus Salzburg. Cordula Stepp aus Heidelberg wird den Gesangspart übernehmen.

Der Komponist Hannes Kerschbaumer schreibt zu seinem Werk:

"suru" (finnisch: Trauer) basiert auf dem Text "ich klag dir, traut gesell" des Mönch von Salzburg. Das Wehklagen findet Ausdruck in einem bis zur Unkenntlichkeit entstellten Artikulieren der Sopranistin.
Techniken der Granularsynthese aus dem Bereich der elektronischen Musik werden auf das vokale Komponieren übertragen - Worte lösen sich auf in ihre kleinsten Bestandteile, die Phoneme, werden neu
zusammengesetzt, in die anderen Instrumente übertragen. So, dass ein rasender Fluss an eruptiven Klangkonstellationen den mittelalterlichen Text zerstäuben und seine emotionalen Abgründe nach außen dringen lässt.



Dieses Stück ist also eingebettet in unser großes Projekt "Gesamtaufführung Mönch von Salzburg". Für die Realisierung der mittelalterlichen Klänge erhalten wir dieses Mal Verstärkung von Susanne Ansorg, einer Fidelspielerin und Expertin auf dem Gebiet der mittelalterlichen Instrumentalmusik.
Herzliche Einladung zu diesem Konzert!


Wer weiter im Norden wohnt und uns trotzdem hören will, dem seien die drei Konzerte in Kooperation mit dem sächsischen Komponistenbund am 25.-27.10. empfohlen. Philipp und ich  gastieren unter anderem beim Tonlagenfestival Hellerau in Dresden. Näheres ist unter der Rubrik "Termine" zu finden.

Duo Enßle-Lamprecht on tour

(Photo: André Hinderlich)

Philipp und ich sind in diesen Tagen in folgenden Konzerten zu erleben:

5.10. Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf, Partika-Saal 19.30 Uhr

7.10. Freiburg, Augustinermuseum, 21.00 Uhr
8.10. Karlsruhe, St. Stephan, 20.00 Uhr
9.10. Freiburg, St. Konrad, 19.00 Uhr
Diese drei Konzerte finden in Kooperation mit dem Freiburger Kammerchor statt, der von Lukas Grimm dirigiert wird.

Außerdem für Freunde unseres Duos interessant: Sendetermine im Bayrischen Rundfunk der Sendung "U21 vernetzt" - hier durften wir einen kleinen Ausschnitt unseres Schaffens präsentieren:

3. Oktober, BR-KLASSIK Radiosendung ab 21.05 Uhr
3. Oktober, br-klassik.de, Live-Videostream ab 21.05 Uhr + facebook live



"Orbit" trifft "Aschelieder"


(Bild: André Hinderlich)

In diesem Herbst erwarten Philipp und mich einige Uraufführungen für die exquisite Besetzung Blockflöte&Schlagzeug. Die ersten Werke sind eingetroffen: "Orbit" von Achim Bornhöft, der an der Universität Mozarteum Komposition lehrt, sowie "Aschelieder" von Frank Zabel (Professor an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf).
In der kommenden Woche wollen wir uns der Einstudierung dieser beiden neuen Werke widmen und sind schon sehr gespannt, wie die beiden Komponisten die vielleicht auf den ersten Blick großen Gegensätze unserer beiden Instrumente überbrückt haben. Aus unserer Erfahrung können wir sagen: JA, das funktioniert und bietet unglaublich spannende akustische Lösungsansätze.

Die Werke werden an folgenden Terminen uraufgeführt:
"Orbit" (Achim Bornhöft): Konzert im Rahmen der Klangspuren Schwaz - Tiroler Festival für neue Musik: 18.9.16 20.00 Uhr

"Aschelieder" (Frank Zabel): Konzert im Rahmen unseres Workshops für Studierende der Komposition (Robert Schumann Hochschule Düsseldorf): 5.10.16, 19:30 Uhr

SAVE THE DATE

nähere Informationen auch unter der Rubrik "Termine".